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Guten Morgen, meine Königin!
Malayee Dschasierie
Eine freie
Übersetzung aus dem Kurdischen von : Abdulrahman Afif und Holger
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Guten Morgen, meine
Königin!
Du meine Königin
Die eine süße Zunge
hat
Meine Seele bist du
Und meinen Geist
opfere ich dir
Gelobt sei Allah!
Wie wunderbar du bist
So über alle Maßen
süß
Süßer noch als Kandis
Wahrlich du bist
Die Seele und das
Leben
Das Leben und die
Wonne meiner Seele
Guten Morgen
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann!
Guten Morgen, du
Berauschte!
Zärtliche!
Mit dem Glas in der
Hand
Du, meine Berauschte!
Anbeterin des Weins
Du bist mein Ziel und
Streben
Die Erfüllung meiner
Wünsche
Sogar wenn ich die
fernsten Sterne erreichte
Deine schwarzen
Augenbrauen
Ich bin der Gefangene
deiner dunklen Locken
Guten Morgen, meine
Königin!
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann!
In dieser Locke
In dieser schrecklich
festen Fessel bin ich gefangen
Du Schwarzäugige!
Weißarmige!
Wie eine Kerze hast
du mich verbrannt
Wie eine Kerze bin
ich
Wegen deiner Liebe
bin ich stumm
Und schwach wie die
Mondsichel
Ich schreie wie ein
Vogel im Gebirge
Und mit der
Nachtigall klage ich
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann
Mit der Nachtigall
Tag und Nacht
Auf jenem Ast, auf
jener Knospe
Du Mondstirnige!
Sonne der
Morgendämmerung!
Wie eine Hölle hast
du mich verbrannt
Ich bin getrennt von
dieser Fee
Einmal nur auf der
Mauer im rechten Tal des Sinai
Hat sie sich
offenbart
Seitdem brennt mein
Herz ununterbrochen
Und meine Seele
Und keine
Beschreibung, die mir einfällt,
Trifft die Schönheit
dieser Offenbarung
Jene weiße Hand und
die hohe Gestalt
Mein Herz wurde in
den Rausch gerissen
Von diesem Blitz bin
ich nicht erwacht
Noch nicht ernüchtert
von dir,
Die du die goldene
Krone trägst
Deren Helligkeit den
Morgen bis in den Osten erleuchtet
Ich bin verloren und
unterscheide nicht
Ich stöhne unter dem
Schlag der Liebe
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann
Du Zärtliche! Du
Feine, Junge!
Wie eine Fee,
engelgleich
Du bist die Sonne
Mit deinen schwarzen
Augenbrauen wie Brücken!
Sie spannte ihren
Bogen wie nie zuvor
Mit Pfeilen und
Schwertern zielte sie auf meine Brust
Von jenem Schlag habe
ich mich noch lange nicht erholt
Enthülle einmal deine
Muttermale
Auf diesem Kissen,
diesem Lager
Und lad uns Sklaven
ein
Dass wir den Karneval
und andere Feste feiern
Gib uns die Erlaubnis
Engelgleiche Fee!
Dass wir im Herz der
Finsternis und des Lichts
Wein trinken von
diesem königlichen Kelch!
Wahrlich haben mich
die Muttermale geplündert
In diesen königlichen
Kelch
Gefüllt mit
leuchtendem Wein
Geriet ein Gruß der
Geliebten
Der in der Dämmerung
heimlich zu mir kommt
Aus diesem Kelch
trinke ich jeden Morgen
Damit ich nicht
erwache
Und ich verberge den
Kelch vor den Gewöhnlichen
Mit aller Kraft suche
ich ihn zu behalten
Berauscht bin ich,
betrunken deswegen
Guten Morgen, Meine
Königin!
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann
Tritt deinem Mullah
gegenüber
Deinem Märtyrer
Von dir gepeinigt
Begnade ihn mit
deiner Anwesenheit
Damit er nicht an
dieser Krankheit stirbt
Du bist der Messias
aller Liebeskranken
Von deinem Anblick
bin auch ich verwirrt
Und sehne mich danach
Guten Morgen, Meine
Königin
Komm, Pupille meiner
Augen
Dass ich dich sehen
kann!
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