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REWŞENBÎRÊN KURDÊN ROJAVA LI DERVE


اتحاد المثقفين الكورد-غربي كوردستان في الخارج
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M. MIROVAN

حقوق الانسان

Menschenrechte


 
 
 

 
Eil Aktion

rojava.net 02.08.2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bitten um eine Intervention bei der syrischen Regierung, um ein Völkermord gegen Kurden in Syrien zu verhindern


Vorbereitungskomitee der Nationalrat Syrisches Kurdistan in Deutschland



An die

UNHCR
United Nations High Commissioner for Human Rights
Office for the Coordination of Humanitarian Affairs
Geneva, Switzerland

European Parliament
Sucommittee on Human Rights
Résidence Palace
Rue de la Loi 155 Bte 3,
1040 Brüssel

AI
Amnesty International
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e. V
53108 Bonn

Sehr verehrte Damen und Herrn

Wie Sie aus der Presse mitbekommen haben, finden in Syrien allgemein und insbesondere im syrischen Teil Kurdistans seit mehreren Wochen Massenkundgebungen, Protestaktionen und Demonstrationen statt. Anlaß zu den jüngsten Protesten und Massenkundgebungen gab die Entführung , Mißhandlung und Ermordung des liberalen geistlichen Kurden, Al-Scheikh Dr. Muhamed Maaschuk Al-Khaznawi, der ein Symbol der syrischen Kurden war.

Al-Scheikh Dr. Muhamed Maaschuk Al-Khaznawi war ein aktives Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen und religiösen Kommissionen. Er war der führende Motor für die Kommission der christlich, muslimischen Zusammenarbeit und ein Symbol der Liebe, des Friedens, der Freiheit und Demokratie im Inn- und Ausland. Er hat stets für die die Menschenrechte gekämpft und Respekt und Anerkennung in der Ganzen Welt verdient.

Zu seinen letzten Aktivitäten gehört die Teilnahme an einem internationalen Kongress zum Thema " das Zusammenwirkens der Weltreligionen" , Anfang Februar 2005 in Oslo / Norwegen. Dort hat er einen Vortrag zum Thema " Das Verhältnis der Religionen zum Krieg und Frieden gehalten".
Sehr verehrte Damen und Herrn

Das kurdische Volk in Syrien hat die Nachricht von der Ermordung des Al-Scheikh Dr. Muhamed Maaschuk Al-Khaznawi mit Empörung, Bestürzung und Trauer empfangen. Das führte zu friedlichen Massenkundgebungen, Demonstrationen und Protesten, die am 02.06.2005 mit der Zuflucht von 1600 kurdischen Studenten in der Universität Aleppo angefangen haben. Sie haben sich in der Universität verschanzt und Zuflucht gesucht, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Tendenziell neigt die jetzige Lage vermehrt zu Massenkundgebungen, Protesten und Demonstrationen durch das kurdische Volk in Syrien. Das Baath Regime ist verunsichert und fühlt sich in die Ecke gedrängt. Das kurdische Volk hingegen ist empört, bestürzt und zornig. Diese Umstände könnten das Faß zum Überlaufen bringen. Es stehen viele Menschenleben auf dem Spiel. Die Konsequenzen, die das kurdische Volk für ihre friedlichen Demonstrationen trägt sind Verhaftung, Folter und Ermordung.

Aus diesem Grund bitten wir Sie höflich im Namen des Vorbereitungskomitees des Nationalrates von syrisch Kurdistan, in Deutschland, die Lage in Syrien sorgfältig und kritisch zu beobachten und zu verfolgen. Wir bitten Sie ebenfalls um eine Intervention bei der syrischen Regierung, um sie auf folgenden Punkten aufmerksam zumachen und dadurch Völkermord zu verhindern :

1. Friedliche Demonstrationen und Proteste sind in der UN Charta gesichert
2. Die syrische Regierung soll den Demonstrationen friedlich begegnen und auf Gewalt verzichten
3. Die syrische Regierung soll Blutbäder unter der Bevölkerung verhindern
4. Die syrische Regierung soll sich wie ein Rechtsstaat verhalten und das Problem der Kurden im friedlichen Dialog und friedlichen Mitteln lösen
5. Wir bitten die UN und EU um die Gründung einer Kommission für die Erforschung und Untersuchung der Ermordung von Al-Scheikh Dr. Muhamed Maaschuk Al-Khaznawi, um die Täter zu finden und vor den internationalen Gerichtshof zu bringen

Sehr verehrte Damen und Herrn

Die Kurden in Syrien sind der Regierung schutzlos ausgeliefert. Sie haben keine Möglichkeiten ihre Interessen und ihre Menschechte zu verteidigen . Die Kurden sind auf Ihre Hilfe angewiesen, da sie sonst keine Möglichkeiten haben. Wir bitten Sie daher, dem kurdischen Volk zu Helfen.
Sie haben des öfteren bewiesen ,daß sie als Anwälte für Völker dessen Existenzen bedroht sind agieren. Lassen Sie bitte auch dieses mal nicht zu, daß ein bedrohtes Volk einen Vernichtungskrieg mit bloßen Händen gegenüber steht

Totalitäre Regime wie in Syrien, kennen kein Pardon. Ihnen sind alle Mittel recht um ihre Macht, Diktatur und die Ausbeutung des Volkes beizubehalten und zu verteidigen.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Hussein Saado

Sprecher der
Vorbereitungskomitee der Nationalrat Syrisches Kurdistan in Deutschland
 

 
 

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