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Sommerschwärmerei
Stefanie Göthe-Obieglo
Diagoras
Dort tauche ich
kurz nur
ein
In das klare Wasser
des Sommers,
der sich dem Ende neigt.
Weiße Lilien am Strand,
Hitze und Trockenheit trotzend.
Hinter kargen Felsen
verschmelzen Himmel und Meer
zu einem zeitlosen Kuss.
Die Bucht umarmt das letzte Blau,
bis es sich in der Nacht verliert,
die über die Berge steigt.
Wie der Sand durch meine Finger
Rinnt auch die Zeit, die mich mahnt,
nicht zurück zu sehn,
weil mich sonst
meine Sehnsucht verschlingt.
(Oktober 2007)
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