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Abdulrahman Afif
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Ein Jahr vergeht
Abdulrahman Afif
Die Liebe auf dem ersten silbernen Ring
Für fünfzig syrische Lira
Mein Freund Ghesan nimmt ihn zum Buch
Und geht auf die Straße
Oder die Liebe kehrt für fünfzig Lira zurück
Amina macht aus ihm Handschuhe
für meine kalten Hände in der Liebe…
Du, die lüsterne Nachtigall auf dem Friedhof,
Du, Mond der Mitte des Nabels der Liebe,
Wir haben uns mit den Träumen ermordet
Und der Platon der Linsen am Morgen
Erntet unsere jungen Seelen
Du, Mond der Mitte des Nabels der Liebe,
wir haben uns ermordet mit den Träumen
Meine Hand
Meine Hand
Meine Hand
Meine andere Hand
Meine Hand in Aminas Liebe
Meine Hand ist leer
Meine andere Hand
Der Baum war weiß
Auf der Seite der Straße
Ich muss mich auf das nahende Examen vorbereiten
Der Baum, seine Blätter sind weiß
Ich erklettere ihn bis zum Wipfel
Wo ich Amuda sehe -
Die Brücke ist neben dem Rathaus
Rechts…!
Wir sagen – mein Haus
Wir sagen – die Taube
Wir sagen – ein Haus und eine Taube auf dem Haus
Und wir fliegen nicht
Wir fühlen unseren Zweifel stark
Ein Jahr vergeht
In dessen Mitte dieser braune Stein
Neben dem Stein
Ich
Ausgestreckt
Keiner weiß
Ob ich tot bin oder lebe
Sing’ du, Schweigen des Minaretts der purpurfarbenen
winterlichen Blume,
Auf den Kannen der großen Moschee Amudas
Wo das Wasser des mittäglichen Gebets aufwacht
Und die Liebe spaziert barfüßig in den Stadtteilen wie
ein Dieb des Mittags
- Wir haben sie gesehen, maskiert, sie aß Kirschen und
lachte laut
Geh’ auf der Mitte der Straße und sag’
- Amuda…!!
Sag’:
- mein Herz auf den Bäumen verblasst
Und wenn du Amuda siehst
Sag’:
- es ging ein winterliches Blatt und kam ein
winterliches Blatt
Schau’ dir die Straße an
Vielleicht ein Flügel weiß
Wie wir schmerzten!!!
Und wenn du Amuda siehst
Sag’:
- Komm du, Flügel des vergangenen Sommers
Komm’…!!!
Ach –
Der Winter ist nicht ganz da
Und das Stückchen Brot der Spatzen ist nass
Eine dornige Frucht ist gefallen
Unter dem Baum
In der Nacht hinter der Nacht
Ein schwacher Mond
Auf der Terrasse
Jene Terrasse, die ich in der Dichtung erfinde
Sehe ich deine beiden Haarzöpfe
Und du lächelst im Spiegel
- Vorher siehst du mich nicht und nachher
Auf der Terrasse der Dichtung…
Oder
Wir gehen ins Exil
Vielleicht vergessen wir
Den richtigen Herbst
Und an dessen Stelle
Nur im Wort
Und wir können nicht essen von diesen Früchten
Sie sind bitter und hart
In dieser gelben Stadt
Die Gerüche der defekten Kanalisationen steigen auf
Und sommers auch die Gerüche der Minze
Und die der jungen Brüste
Und sommers auch die Jungen, magern ab von der einsamen
Liebe
Und sommers auch die Herzen, bellen auf die Gardinen der
Betten des Morgens
Oder
Ich und Ghesan verlieben in Maha
Im Spiegel habe ich sie gesehen
Die Tochter des Silvesters und
- es ist mein Stein neben Maharis Schule
- du bist leichtsinnig...
Auch Staub auf meiner Jacke seit zwei Tagen von der
Hochzeit
- eine Zigarette neben der Wachtel
Von Maharis Zaun
Ohne Flügel
Hier...
Ich habe die Autos der Hochzeit gesehen
Es ist der Sommer, der in meinem Kopf raucht
- losgelöst in den Dörfern Amudas... Ich werde verrückt
Und ich sammele Stroh, Spinnen und die grünen Tüten
Der Bart des Sommers ist golden in meinem Kopf
Das Dunkle des Lebens,
Das man nicht sieht... Das Helle des Tages sieht man
Das Weiß des Kindes auf dem Grün des Weiß
Die Schaukel des Großvaters, der mit dem Tag und einem
grünen Grab
Die Schaukel des Spatzes, der mit der gebrochenen Hand
Und mein Vater isst vom Leben
Ich werfe das Signal zum Zweig
Und ich verstecke mich unter meiner Decke
Und in der Nacht schwankt der Baum
Ich verstecke mich mehr
Ich finde Buddha nicht, nur das Signal,
Mein Selbst, den Baum
- und die Oberfläche der Dinge
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