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Übersetzung:
Yûnis Bahram
Ich
warte
Längst ist die
Zeit heran,
da sie kommen
sollte.
Fiebernd
lauscht mein Herz
Auf den Hall
ihrer Schritte,
auf das
Tack-Tack der kleinen Schuhe
Weit beöffnet
ist mein Fenster,
ihr kommen
nicht zu versäumen.
Die Vögel
meiner Seele
fliegen ihr
entgegen.
Ich nehme
vorweg
Alle unsere
Freuden,
ihr kommen und
mein Glück
wenn alle
Rosen in meinen Vasen
mit mir zur
Tür gehen
sie zu
empfangen.
Im Geiste sehe
ich uns beide,
wie wir teilen,
was wir erlebten,
wie Kinder,
die von einem Fest heimkommen
und ihre
Süßigkeiten an ihre Geschwister verschwenden
wie
Erinnerungen aufblühen
und
Glücksminuten zum Rausch werden.
Rache nehme
ich an ihr
Für mein
langes Warten
Und lasse sie
nicht aus meinen Armen.
Das Füllhorn
unserer Liebe
Lässt den
Eisblock meiner Einsamkeit schmelzen.
War ich jemals
allein?
Und dann endlich kam sie.
Und mein Rausch war vorbei,
Vorweggenommen, getötet
Vom langen Warten.
Meine Tränen fielen
In ihre Hände wie Perlen,
Tränen der Enttäuschung
Über mich und über sie.
Ein Kind war ich
Hilflos und ungeschickt.
Ich wusch die benutzte
Tasse,
die in der Ecke gewartet
hat,
um ihr Tee zu bringen.
Und als sie ging
Begrub ich die Hoffnung
Auf ein Wiedersehen der Liebe.
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