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Wieder Du
Abdulkadir Musa
(Korrektur der deutschen Übersetzung Stefanie
Göthe-Obieglo)
Lass Deine Augen schmelzen
Schlaf
Dass ich träume auf dem Kissen,
was mich aus Deiner Zeit
nie einen schönen Traum erleben ließ.
Reihe meine Träume aneinander wie deine Kette,
wie leuchtenden Korallen sich am Hals meiner Mutter
entzündet.
Am frühen Morgen
meine rohen Lippen
Auf deiner Stirn Sonne
Ich kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen….
….sagte sie.
Kannst Du weinen?
Mit zwei eingeschlafenen Fingern
Trockne ich Deine Tränen.
Ich kann nicht versprechen,
dass ich Deine Wut
mit zwei Flügeln und einer
festen Umarmung an meiner Brust
in meinem Herzen begrabe.
Lass deinen Kopf an meinem Kopf
Lass ihn und weine,
bis die nackte Nacht selbst ist tränennass
vor Scham.
Schluchzend sage ich für Deine Ohren,
dass ich nicht auf zwei Trommeln spielen kann
ich heule!
Ich bitte Dich, lass Deinen Namen nicht in meinem Mund
Nimm von mir Deinen Geruch, Deine Farbe,
damit die Schmetterlinge nicht zu mir fliegen
der Jasmin nicht enttäuscht wird
und der Schnee nicht schmilzt.
Ich rede über Dich,
bis ich mein armseliges Inneres sammeln kann
und der Rest von mir nicht als fremde Seele
in einer fremden Ecke
in dieser Fremde bleibt.
Ich wende mich gen Osten
Damit ich weiß
Von welchen Sehnsüchten
ich getrieben bin.
Dünnes Blut fließt in zartem Körper
Ich öffne meinen Mund
Die Feuchtigkeit zu atmen,
und Küsse den Himmel,
den meine Mutter,
mich verlierend,
in ihrer Hand zerdrückt
und auch mein Vater
mich vielleicht verliert.
So..
Wie ein Spatz, gefallen in Schnee
Auf der Suche nach seinem befleckten Weiß
So..
hänge ich
wie ein Seil mit zwei daran befestigten Steinen
zwischen Stromleitungen meiner Kindheit
in meiner alten Sehnsucht, um zu fallen.
So.. schreibe ich es aus mir heraus,
um den einsamen Geist zu ermüden
und meine Einsamkeit auch.
So..
Mit zitternden Fingern
Gebe ich Dir die Hand
Deine Hand fest zu drücken
So..
Lege ich meinen Kopf
An eine Brust
Eine eisige Brust
Und heule...!?
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