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Selim Bicuk |
Pêjin
Selim Bicuk
Unwirksamkeit des Verlangens
Ruhelose Verwirrung
Erloschene Sonnenstrahlen des Lachens der Mundschenke,
in der Trunkenheit deiner Augen,
plündern sie das Lächeln des Lichtes
Schlaffheit der Anemonen
Klagen der Xecê von Sîpan,
Echo der wehmütigen Feier,
Mut des Siyamend,
gewährten den herrenlosen Nächten Schutz der unartigen
Ruine
Eine Unglück bringende Eule
wird es Xelats Müdigkeitseule
das Zöpfen der Nacht weben die Sterne in das Märchen
Die Tränen werden zum Amulett,
sie bedecken die Verwundung der Hoffnungen
Durch die Verdutztheit des Wortes webe ich dich zum
Traum
und wickle dich mit der Sonnenwärme ein
Epen der verblüfften Verlegenheit deiner Augen,
Betrunkenheit der Feder,
Herz des Scheidens,
ließen rote Rosen sprießen
aus der Sehnsucht deines Hauchs, mich breitete ich zum
Feuer aus
Diese Nacht,
schläfert das Erzittern von Feiern des Dröhnens unserer
Flucht ein
Es ist die Zeit der Überlegung des Kommens
Die Ferne bringt dich Nahe
Langes Nachtsamüsement ohne unsere Teilnahme,
verwirrt die Einsamkeit
Stille des Weinens
lässt das Lebwohlsagen verstummend überdenken
Schüttele die Schaukel der Fata Morgana
Nebelschleier der Berggipfel
säen die Schöpfungshoffnung im Herzen der Steine
Diese ist das Todesritual des Morgengebets
Welche Rose ist das, schwingt den Gedanken deiner
Erscheinung?
Wache der Verborgenheit
wägt die Reue unserer Trinkbecher
Die Nacht ist verwahrlost, wartet auf das Erscheinen der
Schmetterlinge
Der Schutz des Wortes ist Herbst geworden,
häkelt die liederliche Allianz des Gespenstes
Besoffenheit der Legende der Rede
streckt uns zum Schafott
Lass alles auf die Verwirrung der Betrunkenheit anstoßen
Ich lass mich als Rose auf den Wiesen deines Herzens
sprießen
Eine Schneeflocke bin ich, unter der Kälte deines
gleichgültigen Schnees
In der Hoffnung des Frühlings unterhalte ich den Winter
Lösch jene Kerze aus!
Lass Lebewohl sagen unserer Nacht,
die Kälte des Schnees erwärmen
Lass die früh blühende Rose mit dem Schlusswort
den Tau zerstäuben
Horizont der Trennung mit dem Traum eines neuen
Wiedersehens,
ein Himmel voller Klagen,
schwanger mit flüchtigen Hoffnungen,
gewährt der Ferne
diese Nacht,
ist die Fehlgeburt des Traumes
Uns füllt mit Erinnerungen volles Feuer
Verbrennt unseren Horizont
Füllt die Wiege der Kindheit voll Schafottbretter
Im Herz des Bleibens
ist es das Universum eines schwangeren Himmels
Verabschiedet den Weggang
und wartet auf die Nichtwiederkehr
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